Dr. Peter Levine, Begründer und Ausbilder der körperorientierten Traumaarbeit Somatic Experiencing, kam in seiner jahrzehntelangen Forschung und therapeutischen
Tätigkeit zu dem Ergebnis, dass Menschen die angeborene Fähigkeit besitzen, Trauma
zu besiegen und er ist überzeugt, dass Trauma heilbar ist.

Die Biologie ist auf Ihrer Seite
Die Biologie ist auf Ihrer Seite und macht Heilung im Sinne von einem beschwerdefreien Leben nach Auflösung des Traumas möglich.
Grenzen wurden verletzt
Sind wir traumatisiert, sind Grenzen verletzt worden. Wenn wir nicht mit Flucht oder Verteidigung reagieren konnten, ist unser Nervensystem grenzenlos überfordert worden und reagiert mit Erstarrung.
Ereignisse die manche Menschen traumatisieren können sind z.B.
Unfälle, Katastrophen, Stürze, medizinische Eingriffe, Verlust eines Menschen oder Tieres, Trennungen, Mobbing, Vernachlässigung, jede Form von Gewalt, Missbrauch, toxische Beziehungen, langandauernder Stress und andere Formen von überwältigenden Ereignissen.
Menschen, die nicht mit Traumafolgen zu rechnen haben, sind entweder sehr resilient oder bekamen sofort oder innerhalb kürzester Zeit nach dem Ereignis kompetente Unterstützung durch einen freundlichen, empathischen Menschen, der fähig ist, Sicherheit zu vermitteln.
Das Ziel
Selbstregulation, Selbstorganisation und Verbindung zum authentischen Selbst
Sich wieder sicher und kraftvoll fühlen
Ressourcen aktivieren und entwickeln
Dem Lebensfluss vertrauen und auch Herausforderungen meistern
Körper- und ressourcenorientiert
Die Trauma Arbeit Somatic Experiencing® nach Dr. Peter Levine ist ganzheitlich, also körper- und ressourcenorientiert.
Gedanken, Körpersignale, aufkommende Bewegungen, Wahrnehmungen und Gefühle, die mit dem Trauma in Zusammenhang stehen könnten, werden achtsam aufgegriffen, reflektiert und gegebenenfalls entkoppelt. Psychoedukation und Gespräch ist natürlich ein ebenso wichtiger Bestandteil der Trauma Arbeit.
Die Trauma Arbeit Somatic Experiencing® ist eine Form der Körperpsychotherapie.
Was steht am Anfang?
Am Anfang jeder Session und auch zwischendrin stehen das Zu-Sich-Kommen, das Beruhigen, die Mitte finden, Entschleunigung, um sich in die Lage zu versetzen, an dem Belastenden überhaupt arbeiten zu können und es dann auch zu verarbeiten.
Zuversicht und Selbstwirksamkeit
Zuversicht und Selbstwirksamkeit ist unter anderem ein Ziel der prozessorientierten Trauma Arbeit und wird ermöglicht, indem Sie lernen zwischen einem angenehmen und unangenehmen Zustand zu wechseln, zu pendeln.
Allein schon durch die Gewissheit und das Vertrauen in Ihre Selbstwirksamkeit werden Sie sich im Alltag immer leichter regulieren und wieder sicher fühlen können.

Interesse an Pferdegestützter Trauma Arbeit?
Meine freundlichen Pferde und ich leben auf einem wunderschönen historischen Hof bei Weiterstadt.
Fällt es Ihnen leichter, sich einem Tier anzuvertrauen, als einem Menschen?
Es kann gut sein, dass es Ihnen leichter fällt, eine Verbindung zu einem Tier aufzubauen als zu anderen Menschen. Das ist völlig in Ordnung.
Pferde können spiegeln
Ein Pferd spiegelt den Menschen, der in seiner Nähe ist. Es wird im Pferdepaddock oder auf einem Reitplatz mit einem frei laufenden Pferd gearbeitet. Das Pferd wird nicht festgehalten, festgebunden oder geritten. Es kann dadurch ehrlich zeigen, was es wahrnimmt. Vieles was für uns unbewusst ist, spiegeln uns die Pferde. Ein weiterer Aspekt ist die Co-Regulation die durch die Ruhe eines entspannten Pferdes angeregt wird. Ebenso fällt es mit Tieren leichter, mehr im Hier & Jetzt zu sein und wieder neue Lebenskraft und Lebensfreude zu empfinden. Dies und mehr sind gute Voraussetzungen, um Traumata aufzuarbeiten und auflösen zu können. Auf die Sicherheit im Zusammensein mit Pferden wird stets geachtet. Grenzen von Mensch und Pferd werden gewahrt.
Mehr Information?
Mehr über Somatic Experiencing® siehe im Menüpunkt „Somatic Experiencing®“
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